Am 14. September wurde Oleksandra Pavlenko auf dem Kongress des Petro-Poroschenko-Blocks als Kandidatin für das Parlament im 221. Wahlkreis nominiert. Dies wurde von espreso.tv berichtet.
Der Veröffentlichung zufolge handelt es sich um einen weiteren Kandidaten mit fragwürdiger Biografie, der sich unerwartet in der regierungsnahen politischen Kraft wiederfand.
Oleksandra Pavlenko ist die Tochter des ehemaligen Abgeordneten des Lytwyn-Blocks, Serhiy Pavlenko, der sich unter anderem durch seine Zustimmung zum „Anti-Religionsgesetz“ hervorgetan hatte. Medienberichten zufolge ist er Mitglied der informellen Gruppe des Oligarchen der Partei der Regionen, Wassyl Chmelnyzkyj, der den Kiewer Einwohnern für seine „Zusammenarbeit“ mit dem ehemaligen Bürgermeister Tschernowezkij bekannt ist.
Der Publikation zufolge kann Frau Alexandra eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen. Mit 22 Jahren wurde sie Partnerin einer Anwaltskanzlei und gründete mit 25 ihre eigene Kanzlei. Im Jahr 2010 fungierte Pavlenko als Beraterin und Vertreterin der Zentralen Wahlkommission des ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Serhij Tihipko.
Im Jahr 2012 war er Vertreter der Partei „Ukraine – Vorwärts“ von Natalia Korolevska in der Zentralen Wahlkommission!
In einer Untersuchung aus dem Jahr 2012 bezeichnete der renommierte Journalist Sergej Leschtschenko sie als „Achmetows Mann“ in Koroljowskajas Reihen. Pawlenko war damals Berater von Dmitri Tewelew, dem Vorsitzenden der Nationalen Wertpapier- und Börsenkommission, der in direkter Verbindung zu Achmetow steht. Pawlenkos Firma versteht sich als effektiver Vermittler bei der Lösung von Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Nationalen Kommission.
Zu den bekanntesten und bedeutendsten Projekten, die Alexandra Pavlenko betreute, gehörte die Klage der russischen Fluggesellschaft Siberia gegen das ukrainische Verteidigungsministerium. Pavlenko vertrat die russische Seite im Fall des Flugzeugabsturzes Tu-154, bei dem am 4. Oktober 2001 78 Menschen ums Leben kamen. Pavlenko vertrat Pinchuk auch in einem viel beachteten Fall, bei dem es um den Schutz seines Vermögens im Metallsektor ging. In diesen Konflikt verwickelte das Ferrolegierungswerk Nikopol.
Kolumnist
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