Wie Anatoly Topal, Vizepräsident der Association of Professional Property Managers, gegenüber Capital erklärte, sind die Ukrainer zunehmend daran interessiert, Wohnraum außerhalb der Ukraine zu erwerben.
Es gibt auch einen neuen Trend: Immer mehr Ukrainer verkaufen ihre Häuser, um im Ausland Immobilien zu kaufen und umzuziehen. Wohnungen in der Türkei, Spanien, Portugal, der Slowakei und Deutschland sind sehr gefragt.
In diesen europäischen Ländern, so der Experte, können Immobilien zu ähnlichen Preisen wie in der Ukraine erworben werden. In Berlin kostet eine einfache Zweizimmerwohnung 20 bis 25 Euro. Die monatlichen Instandhaltungs- und Reparaturkosten betragen jedoch rund 250 Euro. Aufgrund des starken Dollarkurses versuchen unsere Bürger, ihre Ersparnisse in Quadratmeter zu investieren und so ihr lang erspartes Geld zu erhalten. Die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum im Ausland wird auch durch die instabile Wirtschaftslage im Land und die Militäroperationen im Osten beeinflusst.
Gleichzeitig sind die Eigentümer nicht bereit, die Immobilienpreise zu senken. Sie würden ihre Immobilien lieber vom Markt nehmen, als sie billiger zu verkaufen. Der ukrainische Immobilienmarkt ist zwar noch immer lebhaft, erlebt derzeit aber seine niedrigste Aktivität aller Zeiten.
In den letzten Wochen sind die Preise für neue Eigenheime in der Ukraine aufgrund der Abwertung der Griwna sprunghaft angestiegen. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Aufwärtstrend in naher Zukunft fortsetzen wird.
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