Der ehemalige Leiter des Umweltministeriums, Slotschewski, hat sich fast ein halbes Jahrhundert lang illegal Wälder zur Nutzung angeeignet.

Dem ehemaligen Umweltminister Mykola Slotschewski stehen geschützte Wälder am Ufer des Kiewer Stausees zur Verfügung. Die für die Nutzung dieser Ressourcen erhobene Pacht liegt laut Ukrainska Prawda deutlich unter dem Marktpreis.

Zlochevsky

Im Jahr 2010 überließ Anatoli Prysjaschnjuk, der Vorsitzende der Kiewer Regionalverwaltung, dem Gartenbauverein „Kljutschi“ vier Waldgrundstücke mit einer Gesamtfläche von 14,5 Hektar zwischen dem Kiewer Stausee und dem Umgehungskanal. Dieses Land wurde einschließlich des Waldes für 49 Jahre zur vorübergehenden Nutzung überlassen, um ein Erholungsgebiet anzulegen. Der Leiter des Gartenbauvereins „Kljutschi“ ist ein gewisser Jewhen Jewhenowitsch Marchewski. Wie sich herausstellt, ist er auch Leiter der GmbH „Bolschie Kljutschi“, auf deren Grundstück sich die riesigen romanischen Gebäude von Slotschewski befinden. Sieben Hektar Staatswald sind mit den Privatgrundstücken des ehemaligen Ministers abgezäunt. Dies verstößt gegen das Gesetz, das den Bürgern das Recht auf freien Zugang zum Wald garantiert.
Wie bereits berichtet, haben Journalisten das Anwesen des ehemaligen Ministers Slotschewski aus der Luft gefilmt und dabei zwei festungsartige Häuser identifiziert. Sie haben Zugang zu Wasser, obwohl Bauarbeiten in der Gegend gesetzlich verboten sind. Es wurde außerdem bekannt, dass der Gemeinderat von Chotjaniwka, wo sich die Grundstücke befinden, jährlich 86 Griwna für die Nutzung von 14 Hektar Wald erhält.

SKELETT-info

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