Der Bericht des Chefarchitekten von Kiew, Direktor der Abteilung für Stadtentwicklung und Architektur der staatlichen Verwaltung der Stadt Kiew, S.A. Tselovalnik, in der Sitzung des Kiewer Stadtrats endete im Konflikt.
KV erfuhr davon durch einen Bericht auf dem Informator-Portal.
In seiner Rede kündigte er Bauvorhaben im Swjatoschinski-Bezirk an. Die geplante Bebauung ist in einem Industriegebiet am Wernadski-Boulevard geplant. Die Wohnbebauung in diesem Gebiet stößt auf große Bedenken. Herr Tselovalnik berichtete dies den Abgeordneten und forderte sie auf, selbst über die Bebauung zu entscheiden.
Einer der Hauptkritikpunkte am Chefarchitekten betrifft den detaillierten Lageplan, der von ihm unterzeichnet wurde. Schon früh im Planungsprozess wurde klar, dass eine Bebauung in diesem Bereich nur unter schwerwiegenden Verstößen möglich wäre. Daher hätte die Abteilung entsprechende Gespräche mit dem Bauträger führen und eine Ablehnung der Baugenehmigung vorbereiten müssen. Allerdings wurden Abgeordnete, die keine Stadtplanungsexperten waren, praktisch aufgefordert, die Verantwortung zu übernehmen, und überraschenderweise stimmte die UDAR-Solidaritätsfraktion in dieser Angelegenheit für sie.
Als Herr Zelowalnik die Korridore betrat, erwartete ihn bereits sein Kollege Anatoli Alexejewitsch Frolow, empört über das provokative Verhalten des Chefarchitekten. Die verbale Auseinandersetzung zwischen den Architekten wurde von einem Journalisten gefilmt.
Nach einer Analyse der Situation wird deutlich, dass im Departement für Stadtentwicklung und Architektur nicht alles „sauber“ läuft. Das wichtigste Organ für die Stadtentwicklung in Kiew arbeitet mit Bauträgern zusammen, und es besteht der Verdacht, dass diese Zusammenarbeit nicht immer legal ist.
Zweifellos sollte die Situation von Fachleuten untersucht werden, doch die Tatsache, dass der Abteilungsleiter versucht, die Verantwortung auf die Gemeindevertreter (Stellvertreter) abzuwälzen, weist darauf hin, dass Verstöße stattfinden, und die Lobbyarbeit in dieser Angelegenheit weist auf eine Korruptionskomponente in dieser Angelegenheit hin.
Kristina Schewtschenko, KiewVlast
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