Die Situation im Zusammenhang mit den strafrechtlichen Ermittlungen wegen Betrugs durch Funktionäre der Agrarholding AGREIN wird immer komplexer.
Insbesondere bestätigte einer der Richter des Holosiivskyi-Gerichts in Kiew Berichte, denen zufolge Mittelsmänner eines der Miteigentümer des landwirtschaftlichen Betriebs, Pavel Ovcharenko, der bereits wegen Betrugs angeklagt wurde, den Richtern des Holosiivskyi-Gerichts wiederholt eine „Dankbarkeit“ von 250 Dollar für ein positives Urteil zu seinen Gunsten angeboten hätten.
„Ich verstehe absolut nicht, warum um diese Situation so viel Aufhebens gemacht wird. Es geht hier lediglich darum, ein Strafverfahren zu sichern, bei dem Verdächtige weiterhin widerrechtlich in Eigentum eindringen, das ihnen nicht gehört“, sagte der Richter.
Darüber hinaus bestätigte sie, dass P. Ovcharenko nicht nur finanzielle Möglichkeiten, sondern auch administrative Ressourcen nutzt.
Ja, es ist in der Tat unter den Kiewer Richtern allgemein bekannt, dass Owtscharenko jeden großzügig belohnt, der zu seinen Gunsten entscheidet. Sie haben versucht, rund 250 Dollar bei unserem Gericht zu hinterlegen. Und auch die Aufhebung unserer Urteile durch das Berufungsgericht ist kein Geheimnis. Ein hochrangiger Beamter des Innenministeriums hatte Einfluss auf die Entscheidung des Berufungsgerichts.
Zur Erinnerung: Pavel Ovcharenko und Beamte der ihm unterstehenden Agrarholding Agrain stehen im Verdacht, Straftaten, insbesondere Betrug und Amtsmissbrauch, begangen zu haben. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden sind diese Personen derzeit flüchtig und werden daher gesucht.
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