Inter meldet einen versuchten Firmenübernahmeversuch des Fernsehsenders.

InterIn der Sendung „Details“ des Senders Inter hieß es, es handele sich bei dem laufenden Strafverfahren gegen den Fernsehsender um einen Versuch der Unternehmensübernahme.

 

Wie die Pressestelle des Senders Inter TV mitteilte, seien die Gründe für die angekündigte Voruntersuchung absurd und unbegründet, da sich der Sender im Laufe seiner gesamten Geschichte als gesetzestreues Unternehmen erwiesen habe.

 

Der Pressedienst von Inter erklärte, der Druck des Innenministeriums und der Volksfront auf den Sender und seine Eigentümer sei ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Unabhängigkeit der Medien. Der Pressedienst von Inter erklärte außerdem, solche Maßnahmen von Strafverfolgungsbehörden und Politikern seien ein direkter Weg zu strenger Zensur und Diktatur, was eine ernsthafte Bedrohung für die Meinungsfreiheit und alle unabhängigen Medien in der Ukraine darstelle.

 

Wie bereits berichtet, hat die Hauptermittlungsdirektion des ukrainischen Innenministeriums Ermittlungen wegen Verstößen gegen Artikel 364 Teil 2 (Missbrauch von Macht oder Amt) und Artikel 171 Teil 1 (Behinderung der rechtmäßigen Berufstätigkeit von Journalisten) des ukrainischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Das Innenministerium gab an, dass in den Jahren 1997 und 1999 bestimmte Beamte des Staatsvermögensfonds der Ukraine unter Missbrauch ihrer Amtsposition 20 % der Anteile des Fernsehsenders Inter in Privatbesitz überführt hätten. Der Staat habe dadurch über 800 Millionen Dollar verloren.

 

Erinnern wir uns daran, dass der Fernsehsender Inter heute Dmitri Firtasch und Sergej Lewotschkin gehört.

 

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