Wann werden die Behörden gegen den illegalen Abbau und Schmuggel von ukrainischem Bernstein vorgehen?

BernsteinabbauDas Thema des illegalen Bernsteinabbaus in der Ukraine ist erneut aufgetaucht. Diesmal war es Julia Timoschenko, die sich zu Wort meldete. Alle sechs Monate spricht jemand in der Regierung von dieser „Goldmine“, die dem Staat echte Gewinne einbringen könnte. Der Bernsteinabbau steht jedoch weiterhin unter dem Schutz von Kriminellen und Sicherheitskräften.

„Tatsächlich werden alle kriminellen Machenschaften im Zusammenhang mit Bernstein sozusagen vom Innenministerium geschützt, entschuldigen Sie die Inoffizialität. Wir hatten so viele Delegationen aus den Städten, in denen Bernstein abgebaut wird, und sie berichteten uns, dass dort eine schreckliche Verfolgung stattfindet, und wenn jemand irgendwo die geforderten Bestechungsgelder nicht zahlt, kann man ihn einfach nicht finden. Es herrscht eine wahre Herrschaft der Korruption“, sagte Julija Timoschenko auf Kanal 112.
Kurz zuvor hatte sich Innenminister Arsen Awakow für die Legalisierung des Bernsteinabbaus ausgesprochen. Er forderte das Parlament auf, die notwendigen Gesetze zur Regelung dieser Frage zu verabschieden.

Die Situation ist paradox, da die Medien ausführlich darüber berichtet haben, dass auch Strafverfolgungsbeamte in dieses illegale Geschäft verwickelt sind. Erst kürzlich erschien ein Artikel dazu auf SKELET-info: Ukrainischer Bernstein wird ins Ausland geschmuggelt. Die Strafverfolgungsbehörden sind mit von der Partie.

Petro Poroschenko erklärte zudem, dass das Schattenmarktproblem in der Ukraine bald gelöst sein werde. Wir werden sehen, wie sehr die Führung des Landes in diesen schwierigen Zeiten an dieser neuen Einnahmequelle interessiert ist. Immerhin beträgt der Jahresumsatz des Schattenmarktes laut Awakow selbst mindestens 500 Millionen Dollar.

 

SKELETT-Info

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