Kolomoisky hielt Achmetow den Mund zu

Der 34. Kanal in Dnipropetrowsk, einer der Sender der Mediengruppe Ukraine von Rinat Achmetow, wurde am 7. Oktober aus unbekannten Gründen vom Netz genommen. Dies betraf nicht nur den Rundfunk, sondern auch die Kabelnetzbetreiber.

Zuvor hatte es am selben Tag einen Versuch gegeben, den Sender abzuschalten. Später am selben Tag wurden seine Mitarbeiter – unseren Informationen zufolge – von einer Veranstaltung in der Regionalverwaltung Dnipropetrowsk ausgeschlossen. „Wir haben festgestellt, dass die Abschaltung von Kanal 34 nicht auf eine technische Störung zurückzuführen sein kann. Daher stellt dies eine grobe Einmischung in die Arbeit der Medien dar“, schreibt Rinat Achmetows Zeitung „Segodnia“.
Der Sender teilte dazu mit: „Wir haben die Sendezentrale, den Chefingenieur und den Direktor direkt kontaktiert. Bisher keine konkreten Angaben. Sie sprechen von technischen Problemen. Auf unsere Frage, ob es sich um eine Störung handelt, haben wir keine direkte Antwort erhalten. Wir arbeiten derzeit an der Ermittlung der Ursache“, sagte Alexander Ljankewitsch, technischer Direktor von Kanal 34.
Das Unternehmen hofft, heute klären zu können, wer und was hinter der Störung des Kanals 34 in Dnipro steckt. Diese Situation wird zweifellos die Aufmerksamkeit sowohl der ukrainischen Behörden als auch internationaler Organisationen auf sich ziehen. Die Abschaltung eines großen Regionalsenders während eines Wahlkampfes kann nur als Angriff auf die Meinungsfreiheit betrachtet werden. Der Sender ist der Ansicht, dass die Situation ein sofortiges Eingreifen und eine Untersuchung durch die zuständigen Behörden – den Nationalrat und den RRT-Konzern – erfordert, um die wahren Ursachen zu ermitteln und den normalen Betrieb des Senders wiederherzustellen.

OBKOM

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