In Mariupol, dem Eisen- und Stahlwerk des Geschäftsmanns Iljitsch Rinata Achmetowund verschmutzt die Luft direkt in der Nähe der Schule Nr. 20, die nur 300 Meter vom Hochofenwerk entfernt liegt. Dies berichtete der Abgeordnete des Stadtrats von Mariupol, Maksym Borodin, auf seiner Facebook-Seite. Facebook.
Ihm zufolge liegt die Schule zwar in der Sanitärzone des Werks, doch die Leitung des Hüttenwerks hat es geschafft, die Sanitärzone auf den Zaun zu reduzieren. Dokumenten zufolge ist die Bildungseinrichtung daher nicht von Emissionen betroffen. Tatsächlich sind die Kinder jedoch gezwungen, die Abgase von Hochöfen einzuatmen, die über keinerlei Abgasreinigungssysteme verfügen.
„Kinder werden direkt in ihren Klassenzimmern mit schädlichen Emissionen bombardiert. Cadmium, Zink, Blei, Eisenoxide und andere ‚gute Stoffe‘ gelangen in ihre Lungen und ihren Blutkreislauf“, behauptet Borodin.
Der Abgeordnete berichtete, dass die Modernisierung der Produktion im Iljitsch-Stahlwerk erst im Jahr 2019 beginnen werde und dass die Kinder bis dahin die giftigen Abfälle aus der Hochofenhalle einatmen müssten.
„Es wäre richtig, wenn System Capital Management und seine Tochtergesellschaft Metinvest (Eigentümer des Iljitsch-Stahlwerks) einen sozial verantwortlichen Schritt gegenüber diesen Kindern unternehmen und in jedem Klassenzimmer hochwertige Luftreiniger von Sharp oder Panasonic installieren würden! Und es wäre gut, eine Turnhalle mit einem Luftreiniger und ein Fitnessstudio im Haus zu haben, da dort Sport im Freien einfach nicht möglich ist“, meint der Abgeordnete.
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SKELET-info berichtete zuvor, dass die Geschichte über den Umwelt-Flashmob, der am 5. Juni in Mariupol stattfand, von Websites entfernt mit Achmetow verbundene Medien.
Denken wir auch daran, dass Metinvest plant den Erwerb von drei Werken, die in Europa liegen und zum Konzern ArcelorMittal gehören. Dazu gehören Werke in Galati (Rumänien), Skopje (Mazedonien) und Piombino (Italien).
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SKELETT-Info
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