Die Gauner fordern die Hälfte des Hafengeschäfts.

Die Situation im Handelshafen Iljitschewsk, der von Juri Kruk geleitet wurde, ist identisch mit der Situation im Hafen Juschny, als derselbe Kruk das Sagen hatte. Damals führte sein Bruder Wjatscheslaw die Schmiergeldverhandlungen. So war es beispielsweise Wjatscheslaw, der mit Kaufman und Granovsky wegen der Geldwäsche von Haushaltsmitteln durch Sandgewinnung und verkaufte ihnen außerdem 24 Hektar, die der Hafendirektor Juri Kruk auf dem Hafengelände einem Familienunternehmen zugeteilt hatte.

Im Hafen von Iljitschewsk laufen alle Schmiergelder wieder über Wjatscheslaw. Doch die Kruks haben es merkwürdig: Sie verlangen satte 50 Prozent des genehmigten Kapitals, um ein Geschäft in den Hafenanlagen zu eröffnen. Kruk genehmigt also den Pachtvertrag, der Investor baut, übergibt den Kruks einen 50-Prozent-Anteil, und dann werden die Dokumente zur Betriebsaufnahme unterzeichnet.

 

Tapfer

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