Dass Klitschkos UDAR irgendwann keine unabhängige politische Marke mehr sein wird, wurde aus einem Interview von Jurij Luzenko mit dem Radiosender Vesti bekannt.
Laut BPP-Solidaritätsführer Luzenko ist UDAR eine Bruderpartei der BPP, zudem seien Vertreter der politischen Kräfte Teil einer gemeinsamen Fraktion im Parlament.
Vorverhandlungen mit Vitali Klitschko haben bereits stattgefunden, die endgültige Entscheidung fällt auf dem kommenden Kongress:
„…wir planen tatsächlich, nach dem Unabhängigkeitstag einen Kongress abzuhalten, auf dem eine endgültige Entscheidung über die Vereinigung der Parteien und unsere Bemühungen bei den Wahlen sowohl in Kiew als auch in der gesamten Ukraine getroffen werden soll“, sagte Luzenko.
Der BPP-Vorsitzende fügte hinzu, dass die neue politische Kraft nach Abschluss aller rechtlichen Verfahren umbenannt werden könne. Wichtig sei jedoch: „Der Bürgermeister von Kiew wird vorerst von der BPP-Solidarität nominiert, und in der gesamten Ukraine werden UDAR-Kandidaten unter diesem Programm antreten. Letztendlich wird dies zu einer Fusion der Parteien führen und eine einzige Fraktion bilden, wie es bereits in der Werchowna Rada geschieht.“
Luzenko wies darauf hin, dass auch viele andere Parteien eine Zusammenarbeit angeboten hätten, darunter die Volksfront von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, die Agrarpartei, die Volksbewegung und andere. Alle diese Vorschläge befinden sich jedoch noch in der Verhandlungsphase:
Der Erhalt der Koalition hat für uns oberste Priorität, daher laufen die Verhandlungen. Wir legen jedoch vor Ort fest, wie viel die Volksfront in einer bestimmten Region beitragen wird. Es wird keine gemeinsame Quote für die Volksfront geben. Wenn sie die besten Bürgermeisterkandidaten stellt, werden wir sie auf jeden Fall unterstützen. Ich sehe derzeit keine nennenswerte gemeinsame Quote für andere Parteien.
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