Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft haben sich erneut an den Abgeordneten Oleh Lyashko gewandt und ihn dringend gebeten, mit dem Ermittler zu sprechen, heißt es in der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft.
In der Erklärung heißt es, dass heute der 100. Tag sei, seit Ljaschko Vorladungen zur Staatsanwaltschaft ignoriert habe, um ihn im Fall der Bestechung von Mitgliedern der Radikalen Partei zu vernehmen. Aus diesem Grund hätten sie nicht für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Serhij Kljujew stimmen dürfen.
Die Generalstaatsanwaltschaft trollte Ljaschko zudem mit der Behauptung, das Verhör werde weit weniger Zeit in Anspruch nehmen als ein Radikaler im Ausland Urlaub machen würde. Sie erinnerte ihn außerdem daran, dass er sich nicht nur seiner Rechte, sondern auch seiner Pflichten bewusst sein müsse. Ljaschko hat sich bisher nicht zu dieser Aussage geäußert.
Zur Erinnerung: Im Mai behauptete der Radikale, Kljujew habe der Radikalen Partei 50 Millionen Dollar angeboten. Zuvor hatte Generalstaatsanwalt Viktor Schokin erklärt, Ljaschko behindere die Ermittlungen und verhindere, dass Kljujew erneut angeklagt wird. Ljaschko befindet sich derzeit im Urlaub in Italien.
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