Das Justizministerium versucht, das Lermontovsky-Sanatorium durch Firmenübernahme zu erwerben.

LermontowskiDie Versuche des Justizministeriums, das Sanatorium Lermontovsky zu privatisieren, seien nach Ansicht der Mitarbeiter der Einrichtung ein banaler Unternehmensraub.

Sanatoriumsdirektor Dmitri Antipow erklärte, dass „Lermontowski“ bereits Gewinne erwirtschafte. Er wies außerdem darauf hin, dass die Belegschaft des Sanatoriums auf 250 Mitarbeiter angewachsen sei und ein Drittel der medizinischen Ausrüstung modernisiert worden sei. Insbesondere wurden Ultraschall- und Röntgengeräte angeschafft.

 

Antipov merkte außerdem an, dass das Justizministerium eine Umverteilung des Eigentums organisieren möchte, indem es das Sanatorium in die Staatsbilanz überführt und die Einrichtung anschließend privatisiert.

 

Es sei darauf hingewiesen, dass der Stadtrat von Odessa das Gelände des Lermontovsky-Sanatoriums als Parkdenkmal anerkennen möchte, was die Frage seiner Privatisierung verzögern könnte.

 

Zuvor hatte der Anwalt des Sanatoriums, Ilja Chaldai, zahlreiche Verstöße bei der Übertragung des Lermontowski-Sanatoriums von Ukrprofzdravnytsia an den Staatsvermögensfonds geltend gemacht. Die Entscheidung des Richters selbst gilt als rechtswidrig, auch weil der Richter sein Amt seit 2011 nicht mehr innehat.

 

SKELETT-Info

Abonniert unsere Kanäle auf Telegram, Facebook , Twitter und VK – Nur neue Gesichter aus der SKLEP- Sektion!