Veruntreuung staatlicher Gelder im Panzerwerk von Nikolaev entdeckt

Laut der Pressestelle der Militärstaatsanwaltschaft der Südlichen Region haben Beamte des staatlichen Panzerwerks Mykolajiw Dokumente gefälscht und 830 Griwna für die angebliche Reparatur eines Freizeitzentrums überwiesen.

„Es wurde festgestellt, dass zwischen 2016 und 2018 nicht identifizierte Beamte des staatlichen Unternehmens Mykolajiw Panzerwerk aus eigennützigen Motiven mit einer Gruppe von Einzelpersonen und Beamten eines privaten Unternehmens durch Amtsmissbrauch zusammengearbeitet und Gelder in Höhe von über 830 Griwna für angebliche Reparatur- und Bauarbeiten am Erholungszentrum Veterok überwiesen haben, das unter der Leitung des staatlichen Unternehmens steht“, heißt es in der Erklärung.

Wie sich bei der Inspektion herausstellte und durch den Bericht des Büros der Staatlichen Architektur- und Bauinspektion der Ukraine in der Region Mykolajiw sowie den Bericht des Büros des Südbüros des Staatlichen Rechnungshofs in der Region Mykolajiw bestätigt wurde, wurden im Erholungszentrum tatsächlich keine Reparatur- oder Bauarbeiten durchgeführt.

In diesem Zusammenhang hat die Militärstaatsanwaltschaft der Garnison von Nikolaev in der Südlichen Region der Ukraine die in Teil 1 des Artikels 366 („Amtliche Urkundenfälschung“) und Teil 4 des Artikels 191 („Veruntreuung, Unterschlagung von Eigentum oder Inbesitznahme durch Amtsmissbrauch“) des Strafgesetzbuches der Ukraine vorgesehenen Informationen in das Einheitliche Register der vorgerichtlichen Ermittlungen eingetragen.

Früher SKELETT-Info berichtete, dass der Staatliche Rechnungsprüfungsdienst Untersuchung der Aktivitäten des Ukroboronprom-KonzernsZu den Hauptproblemen des Staatskonzerns zählten die Prüfer das Lohnmanagement, die finanziellen Beziehungen zwischen den Beteiligten des Konzerns, Unregelmäßigkeiten bei der Zahlung des Haushaltsplans und ein Monopol auf Provisionszahlungen für Waffenverkäufe ins Ausland.

Es wurde auch bekannt, dass das staatliche Werk "Impulse" in Schostka (Teil des Ukroboronprom-Konzerns) begann die Serienproduktion von MunitionVGOF-40 für automatischen 40-mm-Granatwerfer.

Darüber hinaus ist das staatliche Schostka-Werk "Impulse" einen zweifelhaften Vertrag abgeschlossen, an deren Umsetzung der Sohn eines Abgeordneten der Werchowna Rada der Ukraine beteiligt war Sergej Paschinsky, ein Vertreter der Volksfrontfraktion und Vorsitzender des parlamentarischen Verteidigungsausschusses.

Zum Thema: Korruptionsrisiken bei Ukroboronprom: Was ist los mit dem Aufsichtsrat der Agentur?

Ein weiterer Skandal bei Ukroboronprom. Das Unternehmen, bei dem Paschinskys Sohn arbeitet, hat in ganz Indien Schlagzeilen gemacht.

SKELETT-Info

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