Abgeordnete suchen nach Möglichkeiten, ihr Vermögen und ihren Besitz zu legitimieren.

ErklärungDies muss spätestens am 31. Oktober geschehen – dem Stichtag für die Einreichung elektronischer Erklärungen. Während sich Anwälte durch Gesetzestexte und Gesetzesänderungen kämpfen, machen Geschäftsleute Profit, indem sie gegen eine kleine Bestechungssumme oder für Dienstleistungen (wie etwa parlamentarische Anfragen) fiktive Dokumente über rückwirkende Barkredite verkaufen.

 

So schrieb etwa der Geschäftsmann Alexej Dawydenko auf Facebook, er sei wiederholt mit der Bitte angesprochen worden, einen solchen Service für Regierungsangestellte anzubieten: „Zuerst dachte ich, ich müsste mir Geld leihen. Aber es ging gar nicht um Geld, sondern um ein Stück Papier, mit dem der Abgeordnete vortäuschen konnte, ein Einkommen zu haben – er lieh sich das Geld und kaufte sich etwas davon.“ Dawydenko selbst lehnte seiner Aussage nach alle Anfragen ab (übrigens indirekt über beauftragte Anwälte), versichert aber, dass andere Unternehmer solche Angebote gerne annehmen würden.

 

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