500 Dollar oder ein neues Zuhause in Zarskoje Selo, einer Elite-Wohnsiedlung in Odessa – das sind die Bedingungen, die einige Nachbarn eines neuen Wohngebäudes in der Kastandi-Straße 127 stellen.
Die Vertreter des Bauträgers holten sich die Zustimmung aller Anwohner der die Baustelle umgebenden Gebäude ein; einigen wurde eine Fristverlängerung gewährt, anderen wurde eine kleine finanzielle Unterstützung zugesprochen.
Doch in letzter Minute brach Swetlana Krasota, eine Nachbarin im Haus 129, ihr Versprechen und verlangte den Kauf ihres Grundstücks zu einem fünfstelligen Aufpreis – für eine halbe Million Dollar. Nach dieser Ablehnung wandte sich Krasota an „Sozialaktivisten“, die in Immobilienbetrug verwickelt waren. Eine von ihnen, Neonila Tkatschenko, erklärte sich bereit, Krasota für 10.000 Dollar zu helfen. Anschließend stellte Tkatschenko, eine „Sozialaktivistin“, Anfragen bei allen Aufsichtsbehörden. Ziel dieser Anfragen war es, den Bauträger an der offiziellen Durchführung der Arbeiten zu hindern. Gleichzeitig wurde dem Bauträger selbst angeboten, den Konflikt zu vertuschen. Diesmal ging es um eine Million Griwna.
Da Krasota das geforderte Lösegeld nicht erhielt, überredete er eine andere Nachbarin, Elena Kotsupey, vor Gericht zu gehen. Sie einigten sich mit Richter Mikhail Kravchenko vom Bezirksverwaltungsgericht Odessa darauf, eine wissentlich ungerechte Entscheidung gegen den Bauunternehmer zu treffen.
Der Bauträger behauptet, das Gerichtsurteil sei aufgrund zahlreicher Verstöße nicht anfechtbar. Diese Art der nachbarschaftlichen Erpressung habe jedoch alle Grenzen überschritten, und er selbst habe wegen der Erpressung Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erstattet. Das entsprechende Strafverfahren sei bereits in das Register der vorgerichtlichen Entscheidungen eingetragen und habe die Nummer 12015160480003296 erhalten, so der Bauträger.
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