Der ehemalige stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung der Ukraine, Andriy Portnov, behauptet auf seiner Facebook-Seite, dass die Durchsuchungen beim Kiewer Berufungsgericht auf Betreiben des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko organisiert worden seien.
Konkret behauptet er, dass das Berufungsgericht derzeit einen weiteren Fall verhandelt, in den das Unternehmen Naftogazvydobuvannya PJSC verwickelt ist. Ein Kiewer Bezirksgericht hatte die Aktien des Unternehmens viermal beschlagnahmt, das Berufungsgericht hat diese Beschlagnahmungen jedoch aufgehoben.
Portnov betont außerdem, dass Petro Poroschenko bereits 2011 die Schirmherrschaft des Präsidenten ausnutzte und sich mit der Bitte an ihn wandte, bei der Lösung eines Unternehmenskonflikts bei Naftogazodobycha PJSC zu helfen.
Hier ist ein Screenshot der Nachricht von Andrey Portnov:
Der Anwalt Anatoli Baschlowka wiederum behauptet, es handele sich lediglich um eine Abrechnung zwischen Petro Poroschenko, Nestor Schufrych und Alexander Rudkowski.
Im Dezember 2014 erwarb Rinat Achmetows DTEK 36,6475 % der Anteile an PJSC Naftogazodobycha von Unternehmen, die mit Nikolai Rudkowski und Nestor Schufrich verbunden sind.
Zur Erinnerung: Oleg Seminsky, Vorstandsvorsitzender von PJSC Naftogazdobycha, wurde seit 2012 vermisst und stand auf der Fahndungsliste.
Im Jahr 2015 nahm er Kontakt auf, berichtete DTEK.
PJSC Naftogazodobycha ist das größte Öl- und Gasproduktionsunternehmen in der Ukraine, wobei DTEK eine Mehrheitsbeteiligung besitzt.
Bei einer Durchsuchung des Berufungsgerichts versteckte dessen Präsident, Anton Tschernuschenko, Geld in seiner Robe: Während einer Durchsuchung versteckt Richter Tschernuschenko Geld unter seiner Robe (VIDEO)
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