Einkommenserklärung und berufliche „Erfolge“ des Odessaer Richters Oleg Neporada

Vor einigen Monaten forderte die öffentliche Organisation „Rechtsstaat“ von allen Richtern der Stadt Odessa Einkommenserklärungen für die Jahre 2011 bis 2013 an.
Bürgerrechtler schickten Anfragen an Richter, deren Vermögenserklärungen darauf hinwiesen, dass der Wert ihrer Einkünfte überstiegen, und baten um Informationen über die Erwerbsquellen des deklarierten Eigentums.
Oleg Mykolayovych Neporada, Richter am Bezirksgericht Malinovsky in Odessa, führt seiner Vermögenserklärung zufolge ein bescheidenes Leben. Er und seine Familie besitzen eine 74,5 Quadratmeter große Wohnung, einen Mitsubishi Galant (Baujahr 1997) und einen TXM-150A (Baujahr 2007).
Doch bereits im Jahr 2013 ergänzten der Richter und seine Familie ihren Fuhrpark um einen brandneuen Hyundai Elantra (Baujahr 2013).
Dies kann auf eine Erhöhung des Gesamteinkommens des Richters und seiner Familienangehörigen zurückzuführen sein.

Richter Neporada O.N. selbst wurde in den Medien wiederholt für seine „interessanten“ Entscheidungen erwähnt.
Besonders berüchtigt war der Folterfall im Polizeirevier des Razdelnyansky-Bezirks in der Region Odessa. Richter Oleh Neporada verkündete das Urteil und bestätigte die Freilassung der Polizisten, die die Verdächtigen brutal gefoltert hatten. In seinem Urteil verwies er auf die „aufrichtige Reue der Angeklagten, positive Referenzen von ihren Wohn- und Arbeitsorten sowie das Vorhandensein von Anreizen“ und kam zu dem Schluss, dass die Besserung und Rehabilitierung der Angeklagten auch ohne ihre Isolierung von der Gesellschaft möglich sei.

Верховенство права

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