Oleg Lyashko hat sich erneut der Vernehmung durch die Generalstaatsanwaltschaft „entzogen“.

Oleg Lyashko

Der Vorsitzende der Radikalen Partei, Oleh Lyashko, wurde erneut nicht von der Generalstaatsanwaltschaft zu einem Verhör vorgeladen. Es ging um die Bestechungssumme, die ihm angeboten wurde, damit er nicht für die Aufhebung der Immunität des Parlamentariers Serhiy Klyuyev stimmt.

 

Laut dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Jurij Stoljarchuk sei Ljaschko „niemals aufgetaucht“. Er erklärte außerdem, die Agentur werde alles daran setzen, den führenden Radikalen der Ukraine in diesem Fall endlich zu befragen.

 

Zur Erinnerung: Das Verhör war für letzte Woche angesetzt, doch Ljaschko erschien nicht. Insgesamt gelingt es ihm nun schon seit zwei Monaten, der Staatsanwaltschaft zu entgehen. Erwähnenswert ist auch, dass der Radikale selbst behauptete, Kljujew habe ihm 50 Millionen Dollar Bestechungsgeld angeboten.

 

Darüber hinaus hatte Generalstaatsanwalt Viktor Schokin zuvor Informationen über Lyashkos Behinderung der Anklageerhebung gegen Klyuev in einem anderen Strafverfahren bekannt gegeben.

 

Von den Radikalen haben wir zu diesem Thema noch keine Stellungnahmen gehört.

 

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