Anatoliy Kurishko, der Vater von Liliya Kurishko, Leiterin des staatlichen Finanzdienstes in der Region Schytomyr, erwarb laut Grundbuchamt im Jahr 2014 den Besitz einer Wohnung im Elite-Wohnkomplex Novopecherskie Lypky in Kiew.
Die Gesamtfläche der Wohnung beträgt 169 Quadratmeter, davon 83 Quadratmeter Wohnfläche. Die Wohnung befindet sich in der Dragomirova-Straße 20.
Bemerkenswert ist, dass Lilija Kurischko im vergangenen Jahr ein Einkommen von 103.690 Griwna deklarierte, während ihr Mann 1,5 Millionen Griwna deklarierte. Sie gaben außerdem zwei Wohnungen an: eine 34 Quadratmeter große Wohnung und eine 170 Quadratmeter große Mietwohnung. Kurischko gab außerdem an, dass ihre Familie eine 41 Quadratmeter große Wohnung besitzt.
Laut dem staatlichen Register wurde die Luxuswohnung 2014 von Anatoli Kurischko gekauft. Es ist erwähnenswert, dass der Bauträger ähnliche Wohnungen ab 7 Millionen Griwna anbietet, während die Familie Kurischko für 2013 lediglich ein Gesamteinkommen von 100 Griwna sowie einen Mitsubishi Colt (Baujahr 2005) und einen Lexus LX 570 (Baujahr 2012) deklarierte.
Interessanterweise hatte Lilija Kurischkos Ehemann zuvor Klage eingereicht, um die Anerkennung der wiederholten Besuche seiner Frau in der ATO-Zone zu fordern, wodurch sie einer Lustration hätte entgehen können. Die Klage wurde später zurückgezogen, doch nach Abschluss der Ermittlungen blieb Kurischko in ihrem Amt.
Es ist erwähnenswert, dass Sofia Kernes, der ehemalige Innenminister Witali Sachartschenko, der ehemalige stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung Juri Chmyr und andere hochrangige Beamte des alten Regimes ebenfalls Wohnungen in diesem Gebäude besaßen oder haben.
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