Hafenarbeiter in der Region Odessa fordern Poroschenko und Stepanow auf, sie vor Monopolisten und Kartellbehörden zu schützen.

Die Hafenunternehmen in der Region Odessa sind mit der Arbeit bzw. Untätigkeit von Dmitri Kortschak, dem Leiter der Odessaer Abteilung des Antimonopolkomitees, unzufrieden. Die Unternehmen erleiden durch die Willkür der Monopolisten erhebliche Verluste.

Die Odessaer Abteilung des Antimonopolkomitees der Ukraine hat bereits vor langer Zeit fünf Verfahren gegen Monopole eingeleitet, die von den staatlichen Unternehmen „Behörde für Seehäfen der Ukraine“ und „Belgorod-Dnistrowskyj Handelsseehafen“ vertreten werden. Die Verfahren sind noch anhängig, und es wurden noch keine Entscheidungen getroffen.

Laut Gesetz übt der Präsident der Ukraine die Kontrolle über das Antimonopolkomitee der Ukraine und seine territorialen Zweigstellen aus.

Bürgeraktivisten unterstützten die Hafenarbeiter, indem sie eine Petition an den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko schickten. Darin forderten sie ihn auf, das Antimonopolkomitee der Ukraine anzuweisen, alle Verfahren gegen Hafenmonopole von der Odessaer Zweigstelle der AMCU zurückzuziehen und unverzüglich rechtskräftige Entscheidungen darüber zu treffen. Sie forderten außerdem, dass der Gouverneur der Oblast Odessa, Maksym Stepanow, als Vertreter des Präsidenten in der Oblast Odessa persönlich die Verletzung der Geschäftsrechte in den Häfen aufgrund der Verstöße der Monopole überwacht.

In dem Appell heißt es, dass, wenn das Antimonopolkomitee drei oder mehr Jahre lang Entscheidungen zur Beendigung der monopolistischen Gesetzlosigkeit in den Seehäfen trifft, einige Unternehmen schlichtweg in Konkurs gehen und alle Mitarbeiter entlassen werden.

Wir haben bereits berichtet, dass der Vorsitzende des ukrainischen Antimonopolkomitees von Odessa, Dmitri Kortschak, Hafenmonopole „schützt“.

Zur Erinnerung: Ende Juli rügte der Gouverneur der Oblast Odessa, Maksym Stepanow, den Leiter der staatlichen Umweltinspektion für die nordwestliche Schwarzmeerregion. Anlass waren Beschwerden von in Odessa ansässigen und internationalen Unternehmen, die in den Seehäfen Geschäfte tätigen.

Nachfolgend finden Sie Auszüge aus Verfahrensanordnungen, in denen Monopolverletzungen im Hafengewerbe beschrieben werden.

Südlicher Kurier

Abonnieren Sie unsere Kanäle in Telegramm, Facebook, Twitter, VC — Nur neue Gesichter aus der Sektion KRYPTA!