Oleg Glukhanchuk, Vorsitzender des Bezirksverwaltungsgerichts Odessa. Der dreiste „Bürger Koreiko“.

Mit Erlass des Präsidenten der Ukraine vom 12. Januar 2007 Nr. 12/2007 wurde Oleg Wassiljewitsch Gluchantschuk zum Richter des Bezirksverwaltungsgerichts Odessa ernannt und am 10. Mai 2007 mit Erlass des Präsidenten der Ukraine Nr. 393/2007 zum Vorsitzenden desselben Gerichts ernannt.

Das Bezirksverwaltungsgericht Odessa nahm seine Tätigkeit am 3. Juli 2007 auf.
Wer sich an das Gerichtsgebäude und die Gerichtssäle in den Anfangsjahren erinnert, kann heute erfreut die Entwicklung und Verbesserung sowohl des Gerichts selbst als auch seines Personals zur Kenntnis nehmen.
Medienberichten zufolge ähnelt das Büro von Oleg Gluchantschuk einer Miniaturnachbildung von Meschyhirja, dessen Renovierung mindestens eine halbe Million Dollar gekostet hat. Auch der Gerichtssaal, in dem der Vorsitzende Richter sitzt, ist in bester europäischer Tradition gestaltet.
Trotz des Gesetzes „Zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Justiz in der Ukraine“, das den Wechsel von Gerichtsvorsitzenden und deren Stellvertretern vorsieht, bleibt O.V. Glukhanchuk Vorsitzender des Bezirksverwaltungsgerichts Odessa. Er zögerte sehr, seinen geliebten Posten aufzugeben und seine Autorität bei seinen Kollegen zu untergraben.
Interessanterweise hatte Oleg Glukhanchuk das Glück, nicht nur das Staatseigentum zu verbessern, sondern auch das Kapital seiner Familie zu vergrößern.
Laut der Einkommens- und Ausgabenerklärung aus dem Jahr 2013 besitzt die Familie des Richters:
- Gartenhaus 115, 75 qm
— Toyota Land Cruiser 2008,
— Audi Q7 2010,
— Boot „Eagle“ 2007.
— 2 Grundstücke mit 2500 und 900 m².
— Einzahlungen auf Konten – 83949,00 UAH, 4796,00 UAH.
Allerdings war der Richter bereits 2012 als Eigentümer eines Nissan Qashqai (Baujahr 2010), eines Mercedes G-L 320 (Baujahr 2007) und zweier Wohnungen eingetragen.
Das Gesamteinkommen des Richters und seiner Familienangehörigen belief sich im Jahr 2012 auf rund 190 Griwna, im Jahr 2013 betrug es rund 1,6 Millionen Griwna.

Darüber hinaus kaufte Oleg Glukhanchuk laut Informationen aus offenen Quellen von der ehemaligen Justizministerin der Ukraine, Elena Lukash, für zwei Millionen Dollar ein kleines vierstöckiges Haus am Meeresufer an der achten Station der Fontanskaya-Straße.

Auch Oleg Wassiljewitsch verbringt seinen Urlaub am liebsten in teuren Resorts auf der ganzen Welt und zögert nicht, seine Elite-Urlaube in den sozialen Medien bekannt zu machen.

Glukhanchuk O.V. weigerte sich, die Herkunft seines Eigentums zu erklären.
Dass sein Lebensstil zumindest den Verdacht auf Korruption aufkommen lässt, ist dem Richter völlig egal. Er hält ihn offenbar für normal und sieht nichts Verwerfliches darin.
Es ist außerdem bekannt, dass im Januar 2009 ein Resolutionsentwurf in der Werchowna Rada der Ukraine registriert wurde, um Oleh Glukhanchuk wegen Beteiligung an korrupten Praktiken aus seinem Amt zu entlassen. Konkret wurde ihm systematische Versäumnis von Verfahrensfristen, bürokratische Hürden, schlechte Gerichtsorganisation, Druck auf Richter, Machtmissbrauch, Behandlung von Fällen mit groben Verstößen gegen die Zuständigkeitsregeln, Beteiligung an Unternehmensüberfällen in der Region Odessa, Untergrabung der Autorität des Gerichts als Justizorgan und Verletzung seines Richtereids vorgeworfen.
Верховенство права

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