Die Staatsanwaltschaft wird den Missbrauch von Haushaltsmitteln zum Kauf einer Wohnung für Mazan untersuchen.

Die Staatsanwaltschaft der Oblast Kiew hat ein Strafverfahren wegen der Veruntreuung von Haushaltsmitteln beim Kauf einer Wohnung für Valeriy Mazan, den ehemaligen Leiter der Abteilung für innere Angelegenheiten der Oblast Kiew, eingeleitet.

Nach Angaben der Pressestelle der Staatsanwaltschaft wurde das Verfahren wegen Veruntreuung von Haushaltsmitteln in Höhe von über drei Millionen Griwna eröffnet. Mit diesen Mitteln wurde eine Wohnung für den ehemaligen Polizeichef der Oblast Kiew, Walerij Masan, gekauft.
Derzeit läuft ein Ermittlungsverfahren gemäß Artikel 191 Teil 5 des ukrainischen Strafgesetzbuches (Veruntreuung von Haushaltsmitteln in besonders großem Umfang durch Amtsmissbrauch) und es werden Maßnahmen ergriffen, um die Beteiligten strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
Der Pressedienst berichtete außerdem: „Die Untersuchung ergab, dass die Hauptverwaltung des Innenministeriums der Ukraine in der Region Kiew Ende 2012 im Zentrum der Hauptstadt eine Wohnung zu einem fast viermal höheren Preis als dem Marktpreis kaufte, was einen groben Verstoß gegen das Verfahren zur Verwendung von Haushaltsmitteln darstellte.“
Valeriy Mazan wurde 2012 zum Leiter der Hauptverwaltung des ukrainischen Innenministeriums in der Region Kiew ernannt.
Seit Ende 2013 ist er kommissarischer Leiter der Kiewer Hauptpolizeibehörde.

 

SKELETT-Info

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