An der Spitze des transkarpatischen SBU steht Oleg Voevodin, der nicht nur ein erfahrener Spezialist im Bereich der Strafverfolgung ist, sondern sich auch während der Ereignisse auf dem Maidan einen Namen gemacht hat.
Der Politikwissenschaftler Yuriy Paliychuk veröffentlichte diese Informationen auf seiner Facebook-Seite.
Ihm zufolge hatte Wojewodin bereits 2013 in Transkarpatien gearbeitet, als er dort zum stellvertretenden Leiter des Geheimdienstes (SBU) ernannt wurde. Palijtschuk wies darauf hin, dass dies unter der Schirmherrschaft des damaligen Präsidenten Wiktor Janukowitsch geschah.
Der Experte erklärte außerdem, dass nach der Besetzung des SBU-Gebäudes in der Region Dokumente entdeckt worden seien, die darauf hindeuteten, dass Wojewodin Maidan-Aktivisten, Journalisten und ausländische Diplomaten abgehört habe. Dies hätte beinahe einen internationalen Skandal ausgelöst.
Im Rahmen eines Hochverratsverfahrens hörte er außerdem den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden des Regionalrats von Transkarpatien ab. Paliychuk stellte fest, dass Wojewodin direkt an repressiven Aktivitäten beteiligt war, und erklärte, er sei im Register der der Lustration unterliegenden Personen eingetragen.
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