Der SBU untersucht Missbrauchsfälle in Millionenhöhe in Tabachnyks Ministerium.

Dmitry Tabachnik

Der Sicherheitsdienst der Ukraine untersucht gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine einen Fall von Amtsmissbrauch durch den ehemaligen Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine, Dmytro Tabachnyk (Mehr dazu im Artikel Dmitry und Mikhail Tabachnik. Bruder für Bruder). Tabachnyks Handlungen führten zur Veruntreuung von etwa 2,76 Millionen UAH an Haushaltsmitteln durch die Leitung der staatlichen wissenschaftlichen Einrichtung „Institut für innovative Technologien und Bildungsinhalte“ und des staatlichen Fachverlags „Obrazovanie“, berichtet das Pressezentrum des SBU. Konkret wurde auf der Grundlage von Materialien der wirtschaftlichen Spionageabwehr der Hauptdirektion des SBU in Kiew und der Region Kiew am 19. Juni 2014 ein Strafverfahren gemäß Teil 5 von Artikel 191 des Strafgesetzbuchs der Ukraine wegen Amtsmissbrauchs durch den ehemaligen Minister Tabachnyk eröffnet, dessen Handlungen zur Veruntreuung von etwa 2,76 Millionen UAH an Haushaltsmitteln durch die Leitung der staatlichen wissenschaftlichen Einrichtung „Institut für innovative Technologien und Bildungsinhalte“ und des staatlichen Fachverlags „Obrazovanie“ bei der Produktion von Lehrbüchern im Auftrag des Staates führten.

Die Unterlagen wurden der Generalstaatsanwaltschaft vorgelegt, und die vorgerichtlichen Ermittlungen dauern an. Darüber hinaus leitete die Ermittlungsabteilung der Hauptdirektion des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Kiew und der Region Kiew am 17. September 2014 ein Strafverfahren gemäß Teil 5 von Artikel 191 des ukrainischen Strafgesetzbuchs ein. Es geht um die Veruntreuung und Unterschlagung von 24,4 Millionen UAH aus Haushaltsmitteln durch den ehemaligen ersten stellvertretenden Vorsitzenden der staatlichen Agentur für Wissenschaft und Information, B. Grinev, und den Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „DNC „Fonon“ und der OJSC Wissenschafts- und Produktionskorporation „Nauka“, S. Larkin. Ihre illegalen Handlungen während der Umsetzung des staatlichen wissenschaftlich-technischen Zielprogramms „Nanotechnologie und Nanomaterialien“ für die Jahre 2010 bis 2014 haben dem Staat wirtschaftlichen Schaden zugefügt und die wissenschaftliche Entwicklung verlangsamt.

UNIAN

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