Ist es für Sergei Juldaschew bequemer, auf die Krim oder nach Luhansk zu gehen?

Einer Quelle zufolge bieten die russischen Behörden dem von Jarema ernannten Kiewer Staatsanwalt Sergej Juldaschew eine Stelle auf der Krim oder in Luhansk an.

Sergei Juldaschew

Sergej Juldaschew

Die russischen Behörden hätten dem Kiewer Staatsanwalt Serhij Juldaschew die Staatsbürgerschaft und eine Stelle in der „Staatsanwaltschaft“ der Krim oder Luhansk angeboten, berichtete eine Quelle in der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine.
Einer Quelle zufolge begannen russische Medien, sich für den Staatsanwalt der Hauptstadt zu interessieren, nachdem Sergej Juldaschew eine Erklärung über die vom Freiwilligenbataillon Aidar ausgehende Putschgefahr abgegeben hatte.
Am Sonntag, dem 16. November, stand die Aussage von Sergei Juldaschew im Mittelpunkt eines Nachrichtenberichts auf Channel One.
„Heute verschafft sich der Kiewer Staatsanwalt in den russischen Medien ein besseres Bild als die Separatisten im Osten, da er zeigt, dass es innerhalb der ukrainischen Regierung angeblich Meinungsverschiedenheiten über die Haltung gegenüber Freiwilligenbataillonen gibt, die unsere territoriale Integrität untergraben“, so die Quelle. „Uns liegen Informationen vor, dass Juldaschew über die russische Staatsbürgerschaft und eine Position in der sogenannten Staatsanwaltschaft der Krim oder Luhansk verhandelt.“
Zur Erinnerung: Vitali Jarema ernannte Serhij Juldaschew am 25. Juni zum Staatsanwalt der Stadt Kiew. Während der Präsidentschaft von Viktor Janukowitsch war Juldaschew stellvertretender Staatsanwalt der Oblast Luhansk und Staatsanwalt des Kiewer Bezirks Dniprowski und unterlag somit dem Lustrationsgesetz. Juldaschew selbst hat bereits erklärt, seine Entlassung vor Gericht anfechten zu wollen.

 

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