Skandal bei Ukroboronprom: Der Leiter des Panzerfahrzeugwerks Mykolajiw könnte entlassen werden.

UkroboronpromBeim staatlichen Konzern Ukroboronprom tobt ein Skandal. Der amtierende Direktor des Panzerwerks Mykolajiw, Oleksandr Schwez, könnte nach der Entdeckung finanzieller Unregelmäßigkeiten im Werk entlassen werden. Dies berichtete das Zentrum für Investigativen Journalismus unter Berufung auf eigene Quellen innerhalb des Staatskonzerns.

 

Journalisten zufolge war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, eine massive PR-Kampagne, die Shvets zu seiner eigenen Verteidigung in den lokalen und nationalen Medien startete. Daraufhin wurde bei einer Mitarbeiterversammlung der Kommission des staatlichen Konzerns Ukroboronprom, die das Werk zur Untersuchung der Situation besucht hatte, das Misstrauen ausgesprochen.

 

Einer der Freiwilligen, David Arakhamia, teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass der Direktor des Panzerwerks von Nikolaev, Alexander Shvets, tatsächlich entlassen werden soll, obwohl der entsprechende Befehl noch nicht unterzeichnet sei. Arakhamia versprach außerdem, Dokumente zu veröffentlichen, die finanzielle Missbräuche durch CEO Shvets bestätigen.

 

Der Freiwillige erklärte, diese Entlassung sei ein wichtiger Schritt, um Ukroboronprom von korrupten Beamten zu befreien.

 

Journalisten des Zentrums für investigativen Journalismus versuchten, Alexander Shvets für eine Stellungnahme zu erreichen, doch sein Telefon war abgeschaltet.

 

 

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