Das Gericht setzte den Angreifer Burban wieder in seinen Posten als Leiter der Spartak-Jugendsportschule ein.

Am 28. Mai fand vor dem Berufungsgericht der Region Mykolajiw eine Mahnwache statt. Mitarbeiter der Jugendsportschule Spartak und eine Gruppe Freiwilliger forderten Richter und Behörden auf, Andriy Burban nicht zum Direktor der Schule zu ernennen. Er war vom Gericht erster Instanz seines Amtes enthoben worden.

 

Bekanntlich beschlossen die Demonstranten, am Vorabend einer Gerichtsverhandlung zur illegalen Ernennung von Andriy Burban zum Direktor der Sportschule eine Kundgebung abzuhalten. Er wurde von Valeriy Babiy, dem Direktor der FSO „Ukraine“, in sein derzeitiges Amt berufen, obwohl dieser zum Zeitpunkt von Burbans Ernennung nicht dazu befugt war. Mitarbeiter und Aktivisten befürchten, dass die Jugendsportschule Spartak nach Burbans Ernennung nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren kann. Die ehemalige Schuldirektorin Victoria Shcherban erklärte, dass die Sportschule aufgrund laufender Gerichtsverfahren derzeit erhebliche finanzielle Probleme habe.

Spartak Jugendsportschule

„Nach seiner Ernennung erschien Burban nicht zur Arbeit. Er hätte wegen Abwesenheit entlassen werden müssen. Er erhält weiterhin sein Gehalt, während andere seit fast vier Monaten keinen Lohn mehr bekommen haben. Heute protestieren wir gegen diese Ernennungen und hoffen, dass das Gericht zu einer fairen Entscheidung kommt“, bemerkte Shcherban.

 

Bei der Gerichtsverhandlung reichte der Anwalt von Andrei Burban einen Antrag auf die Aufnahme mehrerer Dokumente (darunter Burbans Arbeitszeugnis) in die Akte ein. Das Gericht gab dem Antrag statt, obwohl Schulpersonal und Aktivisten empört auf den Schritt der Richter reagierten. Nach mehrstündiger Anhörung zogen sich die Richter zur Beratung zurück.

Burbans Anwalt

Später fällten die Richterinnen Tatjana Kuschnirowa, Tatjana Bosowkina und Schanna Jaworkaja ein Urteil und entschieden, der Beschwerde von Andrej Burban stattzugeben und ihn als Leiter der Jugendsportschule von Spartak zu belassen.

 

Diese Entscheidung verärgerte die anwesenden Mitarbeiter und Aktivisten der Jugendsportschule zutiefst. Sie beschuldigten die Richter der Bestechung, riefen „Schande“ und forderten die Lustration der Richter des Berufungsgerichts der Region Mykolajiw.

 

Zur Erinnerung: Das Gericht erster Instanz befand, dass die Ernennung von Andrei Burban zum Direktor der Jugendsportschule von Spartak illegal war.

 

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