Abgeordnete des Stadtrats von Bucha in der Oblast Kiew haben mehrere Waldgrundstücke in Privatbesitz gegeben. Die Entscheidung wurde laut einer lokalen Publikation in einer Sitzung am 24. Oktober getroffen. «Gemeinde Priirpenya».
Fast alle Abgeordneten stimmten für die Zuteilung, mit Ausnahme der Vertreter von Swoboda, die sich enthielten. Die Abgeordneten, die nicht an der Abstimmung teilnahmen, waren im Sitzungssaal nicht anwesend. Der Bürgermeister von Butscha, Anatoli Fedoryuk, der wegen Waldraubs in besonders großem Ausmaß vor Gericht steht, verließ während der Beratungen den Sitzungssaal und nahm nicht an der Abstimmung teil.
So erhielten Marina Balishina und Lyudmila Bantiuk jeweils 9 bzw. 10 Quadratmeter angrenzendes Land. Weitere 10 Quadratmeter Waldland wurden Darya Karpenko und Sergey Kozhukhar zugeteilt.
Medienberichten zufolge stimmten die Mitglieder des Stadtrats von Bucha Anfang September für die Zuteilung von sechs Grundstücken im Wald. Vier dieser Grundstücke wurden an Einwohner der Region Riwne vergeben, die noch am selben Tag Anträge einreichten. Zwei Tage vor der Sitzung reichte jeder von ihnen einen weiteren Antrag bei Bürgermeister Fedoruk ein und bat ihn, seinen Anträgen grafische Darstellungen des gewünschten Grundstücksstandorts beizufügen.
„Nach dieser Abstimmung reichte Stadtratsmitglied Ivan Okov eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft der Oblast Kiew ein. Daraufhin legte Fedoruk sein Veto gegen die Abstimmung des Rates ein, obwohl er selbst für die Zuteilung von Land und Wald gestimmt hatte“, schreiben die Journalisten.
Früher SKELETT-Info berichtete, dass die Generalstaatsanwaltschaft einen Fall des Diebstahls von 80 Hektar Wald in der Nähe von Kiew untersucht, in dem Bürgermeister Fedoruk einer der Angeklagten ist. Im Jahr 2016 Die Staatsanwaltschaft führte Hausdurchsuchungen durch, und im folgenden Jahr gab die Generalstaatsanwaltschaft bekannt, dass sie ihre Ermittlungen gegen Fedoruk abgeschlossen habe. Der Fall wurde Anfang 2018 an das Gericht verwiesen.
Auch die BPP-Abgeordnete Olga Chervakova berichtetedass Leute vom berüchtigten Bürgermeister von Irpen, Vladimir Karplyuk, und dem Bürgermeister von Bucha, Anatoly Fedoruk, Zeugen und Aktivisten bedrohen.
Zum Thema: Karplyuk und Fedoryuk: Wie das Irpen-Bucha-Syndikat gerettet wird
SKELETT-Info
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