Gegen Orest Fok, stellvertretender Leiter der regionalen Abteilung des staatlichen Katastrophenschutzdienstes in Odessa, und Oleksiy Kobylnikov, ehemaliger Leiter der städtischen Abteilung des staatlichen Katastrophenschutzdienstes in Illitschiwsk, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Den vorliegenden Informationen zufolge stehen diese Beamten im Verdacht, im Fall des ehemaligen Leiters des staatlichen Katastrophenschutzes, Sergej Botschkowski, wissentlich Falschaussagen gemacht zu haben. Ihm wurde bereits zuvor Erpressung vorgeworfen.
Das Verteidigungsteam des ehemaligen Leiters des staatlichen Katastrophenschutzdienstes bereitet außerdem eine Klage gegen Fok und Kobylnikov vor, bei der es um einen sehr hohen Betrag von 1 Million Griwna geht.
Zur Erinnerung: Botschkowski wurde zusammen mit seinem Stellvertreter Wassili Stoezki während einer Kabinettssitzung festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Plan zum Kauf von Treibstoff zu überhöhten Preisen ausgeheckt zu haben. Angeklagte in diesem Fall waren die Unternehmen Alliance und Yukoil, von denen der Treibstoff gekauft wurde.
Bochkovsky und Stoetsky wurden noch am Tag ihrer Festnahme entlassen und am 28. März verurteilte das Gericht sie zu zwei Monaten Untersuchungshaft, die später bis zum 26. September verlängert wurde.
Stoetsky wurde gegen eine Kaution von 1,186 Millionen Griwna freigelassen.
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