Den Ermittlungen zufolge belief sich der gesamte Schattenumsatz des Zentrums auf 3,6 Milliarden Griwna, berichtete der Pressedienst des ukrainischen Innenministeriums.
Wie der Pressedienst mitteilte, führten Beamte der Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität am Abend des 8. Oktober eine Durchsuchung der Büroräume der Kiewer Filiale der Aksioma PJSC Bank durch. Das Kiewer Bezirksgericht Petschersk ordnete die Durchsuchung im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung wegen Amtsmissbrauchs durch Bankangestellte an.
Nach Angaben von Sicherheitsbeamten wurde bei der Durchsuchung Bargeld im Wert von über 3,9 Millionen Griwna (2,6 Millionen Griwna und 105 US-Dollar) beschlagnahmt.
Der Pressedienst erklärte, dass die Beteiligung des Bankinstituts an Transittransaktionen, der Umwandlung von Sachmitteln in Bargeld und dem illegalen Umtausch von Fremdwährungen durch eine Reihe fiktiver Unternehmen und Einzelpersonen nachgewiesen wurde.
„Bei der Durchsuchung wurden Finanz- und Geschäftsunterlagen, Computerfestplatten, Laptops, Siegel fiktiver Firmen und Bargeld beschlagnahmt. Das Währungsumtauschzentrum befand sich in einem gemieteten Raum, der einer Privatperson gehörte. Darüber hinaus wurden heute im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen Kunden und Manager zweier Firmen festgenommen, die am illegalen Währungsumtausch beteiligt waren“, heißt es in der Erklärung.
Der Pressedienst des Innenministeriums teilte mit, dass Ermittlungen gegen KB PAT Axiom im Gange seien.
Kolumnist
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