Einer der Anführer des Oppositionsblocks, der Politiker Oleksandr Vilkul aus Krywyj Rih, gratulierte dem FC Sevilla zum Sieg im Finale der Europa League und erklärte, er sei schon lange ein Fan des spanischen Klubs. Gleichzeitig sei er der Meinung, dass der FC Dnipro noch nicht reif genug sei, um an großen Fußballmeisterschaften teilzunehmen.
Dies berichteten Dnipro-Fans nach einem Treffen mit Vilkul im Narodowy-Stadion in Warschau.
Laut den Fans des FC Dnipro reagierte Vilkul mit Freude und tiefer Zufriedenheit auf den Sieg Sevillas und die 2:3-Niederlage Dnipros.
„Ich habe großen Respekt vor Sevilla und gratuliere ihnen zu ihrem Sieg, aber Dnipro hat noch nicht das Siegesniveau von Shakhtar erreicht“, sagte Oleksandr Vilkul den Fans.
Wie bereits berichtet, besiegte Sevilla Dnipro im Finale der Europa League 2014/15, das am 27. Mai im Narodowy-Stadion in Warschau stattfand, mit 3:2.
Das Team aus Dnipropetrowsk ging in der siebten Minute durch einen präzisen Schuss von Nikola Kalinic in Führung. Die Spanier glichen in der 28. Minute durch Grzegorz Krychowiak aus. Drei Minuten später ging Sevilla durch Carlos Bacca in Führung. Ruslan Rotan glich jedoch gegen Ende der ersten Halbzeit aus. Bacca erzielte in der 73. Minute mit seinem zweiten Tor den Siegtreffer für die andalusische Mannschaft. Damit gewann Sevilla zum zweiten Mal in Folge die Europa League.
Über 10.000 Dnipro-Fans aus der Ukraine verfolgten das Spiel im Narodowy-Stadion in Warschau. Vor dem Spiel marschierten Dnipro-Fans durch die polnische Hauptstadt.
Wie bekannt ist, steht Oleksandr Vilkul in Verbindung mit dem Donezker Oligarchen Renat Achmetow, dem Eigentümer des FC Shakhtar.
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