Vladimir Bodelan wird strafrechtlich verfolgt.

Vladimir Bodelan

Vladimir Bodelan

Am 25. September 2014 tauchten Medienberichte auf, wonach die Voruntersuchung zu den tragischen Ereignissen vom 2. Mai in Odessa abgeschlossen sei. Dies gab Zorian Shkiryak, Berater des ukrainischen Innenministers, bekannt.

Im Anschluss an die Ermittlungen wurden 24 Personen angeklagt, neun von ihnen werden gesucht. Diese Personen waren direkt an Massenunruhen, Brandstiftung, Aufwiegelung und Schlägen gegen Einwohner von Odessa beteiligt. Auf dieser Liste stand jedoch kein einziger Beamter.
Aktivisten hatten zuvor Informationen über die unsachgemäße Organisation der Lösch- und Rettungsmaßnahmen im Gewerkschaftshaus durch Vladimir Bodelan, den ehemaligen Leiter des staatlichen Katastrophenschutzdienstes in der Region Odessa, veröffentlicht.
Gerade aufgrund seines persönlichen Befehls konnten die Feuerwehrfahrzeuge nicht auf den Notfall reagieren und mit dem Löschen des Feuers und der Rettung von Menschen beginnen, da Bodelan es war, der keine Spezialausrüstung zum Einsatzort fahren ließ.
Bereits 30 Minuten nach Ausbruch des Feuers erhielten die Feuerwehrleute grünes Licht für den Einsatz der Löschzüge.
Der staatliche Katastrophenschutzdienst der Ukraine führte eine interne Untersuchung durch, bei der die Schuld von Vladimir Bodelan festgestellt wurde.
Allerdings wurde er nicht nur nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern kandidiert auch noch für den Posten des Volksabgeordneten in der Werchowna Rada der Ukraine im Wahlkreis Nr. 143 (Izmail).
Die Aktivisten reichten bei den Strafverfolgungsbehörden eine Beschwerde über das von Bodelan begangene Verbrechen ein und forderten, dass er strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird.

Matvey Matviychuk, Die Elite des Landes

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