Endete das Treffen zwischen Poroschenko und Merkel in Mailand im Nichts?

Poroschenko und Merkel

Poroschenko und Merkel

Mailänder Treffen zwischen Poroschenko und Merkel: Putin und Merkel sind mit US-Vorschlägen nicht einverstanden

Am 16. Oktober trafen sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Gespräch wurde die Unterstützung und Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zusammengefasst.

Wir sollten nicht vergessen, dass die „Minsker Vereinbarungen“ ein Glücksspiel waren. Das Abschlussprotokoll wurde nur vom russischen Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, offiziell unterzeichnet. Die Positionen der anderen „Unterzeichner“ hatten keine Rechtskraft.

Präsident Poroschenkos Pressesprecher Swjatoslaw Zegolko selbst bestätigt das unkonkrete Ergebnis des Treffens in Mailand: „Die Parteien betonten die Bedeutung der erneuten Umsetzung der Minsker Haushaltsvereinbarungen zwischen dem 5. und 19. Juni“, sagte Zegolko.

Es stellt sich logischerweise die Frage: Warum hat Bundeskanzlerin Merkel ihr Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verschoben?

Vladimir Putin

Experten behaupten, dass Merkel derzeit versucht, die Interessen der Europäischen Union zu schützen und daher als Vermittlerin zwischen Russland und den USA agiert. Die Gespräche mit Poroschenko waren deutlich früher angesetzt als das Treffen mit Putin. Sie stellten Frau Merkel und Herrn Putin offensichtlich nicht zufrieden. Daher wurde das Treffen zwischen Putin und Merkel unter dem erfundenen Vorwand einer „Verspätung Putins“ verschoben. Denn es hätte die Unterzeichnung eines konkreten Dokuments zur Lage in der Ukraine oder die Bekanntgabe einer gemeinsamen Position beinhalten sollen.

SKELETT-Info

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