Jazenjuk verkauft die Ukraine auf einem „Flohmarkt“ – Forbes

Jazenjuk

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Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk betreibt intensive Lobbyarbeit für die Möglichkeit, die Überreste der ukrainischen Industrie auf einem „Flohmarkt für Staatsunternehmen“ an amerikanische Unternehmen zu verkaufen.

Zu diesem Schluss kommt der Kolumnist des Forbes-Magazins Kenneth Rapoza in seinem Artikel „Jazenjuk an Washington: Bitte kaufen Sie die Ukraine.“

„Der ukrainische Premierminister forderte die amerikanischen Partner auf, ihre Investitionsmöglichkeiten im Rahmen der geplanten Privatisierungskampagne in der Ukraine, insbesondere im Energiesektor, aktiv zu nutzen“, schreibt der Autor.

Gleichzeitig sei völlig unklar, was dort für Amerikaner attraktiv sein könnte, meint der Autor, da die Industrieregionen im Osten des Landes größtenteils von russischen Terrorgruppen kontrolliert würden.

Unterdessen versucht Jazenjuk, dessen Rating „im Keller“ ist, Ungläubige davon zu überzeugen, Staatsvermögen für ein paar Cent zu kaufen.

Der Autor weist darauf hin, dass die ukrainische Regierung bereits im März eine Liste von 164 Unternehmen genehmigt hatte, die in diesem Jahr versteigert werden sollten. Deren Wert lag bei lediglich drei Milliarden Griwna (150 Millionen Dollar). Und das, obwohl ihr tatsächlicher Wert bei 15 Milliarden Griwna liegt.

Der Premierminister hält die Zahl der verkauften Unternehmen jedoch für zu gering und schlug vor, sie auf 1200 zu erhöhen. „Mit anderen Worten: Es handelt sich eher um einen Notverkauf“, schlussfolgert Forbes.

 

Kolumnist

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