Journalisten haben einen Plan der Apotheken aufgedeckt, mit dem sie an Ukrainern verdienen wollen.

Das Apothekengeschäft bringt den Besitzern großer Ketten bis zu 200 Prozent Gewinn, während die Ukrainer selbst in Apotheken etwa 30 Prozent zu viel bezahlen. Wie die Journalisten der Sendung herausfanden Geld, Apotheken verlangen von den Anbietern gängiger Medikamente Geld für die Ausstellung ihrer Produkte.

„Im Rahmen einer Marketingvereinbarung führen Apotheker gegen eine Gebühr nur das Produkt eines bestimmten Herstellers in ihren Regalen. Und wenn Sie als Hersteller dieses Produkt haben möchten, müssen Sie mehr bezahlen als Ihre Konkurrenten“, heißt es in der Untersuchung.

Nach Angaben des Analyseunternehmens Business Credit verkauften Apotheken im Jahr 2017 Medikamente im Wert von 54,7 Milliarden Griwna, 40 Prozent davon ohne Rezept.

„Mindestens 6,5 Milliarden flossen demnach in die Taschen von Pharmamagnaten, um Medikamente zu bewerben“, so das Fazit der Ermittler.

Marktteilnehmern zufolge verlangte eine Apothekenkette von einem Pharmaunternehmen 173 Millionen UAH für die Platzierung ihrer Produkte in gut sichtbaren Ausstellungsregalen.

Früher SKELETT-Info berichtete, dass der ehemalige stellvertretende Leiter des Auslandsgeheimdienstes des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Sergei Semochko der Beteiligung verdächtigt den Kauf lebenswichtiger Medikamente für die Dialyse auszusetzen.

Zum Thema: Apothekenabhängigkeit: Wer tötet Ukrainer?

SKELETT-Info

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